#alpenüberquerung

Alpenüberquerung: Tag 8

28.08.2016 - Unbarmherzig vibriert mich der Wecker aus dem Schlaf. Wie jeden Morgen packe ich meinen Rucksack und meinen Packbeutel und verlasse geräuschlos den Schlafsaal. Auf dem Weg nach draußen wecke ich Pia noch wie vereinbart. Draußen auf dem Gang verabschieden wir uns voneinander. Eine unvergessliche gemeinsame Zeit geht leider zu Ende. Doch für uns steht fest, dass wir nicht das letzte Mal gemeinsam unterwegs waren. Während ich mich auf den Weg zu den Waschräumen mache, kriecht Pia noch für ein paar Minuten in den Hüttenschlafsack. Für sie steht heute nur der Abstieg nach Hintertux an.

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Alpenüberquerung: Tag 6

26.08.2016 - Als der Wecker meines Handys vibriert, versuche ich möglichst ohne meine Nachbarn zu wecken aus dem Lager zu kommen. So wie jeden Morgen bisher. Der einzige Unterschied ist diesmal, dass der Platz, der mir im Lager zugeteilt ist gefühlt halb so breit ist wie sonst. Eben eine richtige Gipfelhütte, wie der Hüttenwirt uns gestern erklärt hatte. Dafür habe ich echt gut geschlafen. Wir hatten uns so hingelegt, dass immer der Kopf an den Füßen der Nachbarn lag. So hat es mit dem Platz halbwegs gepasst.

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Alpenüberquerung: Tag 5

25.08.2016 - So schön, wie der letzte Tag geendet hat, beginnt dieser auch wieder. Ein Glück, somit lohnt es sich wenigstens, dass ich meinen Wecker zu früh gestellt habe. Irgendwie habe ich wohl vergessen, den Wecker umzustellen, nachdem wir zu dritt beschlossen hatten etwas länger zu schlafen.

Dafür habe ich die kleine Bank vor der Hütte erst einmal für mich alleine. Im Gastraum sind die Hüttenwirtsleute schon geschäftig bei den Vorbereitungen für das Frühstück. Während die aufgehende Sonne die Bergspitzen am Ende des Tals langsam rosa färbt, mache ich mir mein Müsli und genieße die friedliche Atmosphäre.

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Alpenüberquerung: Tag 4

24.08.2016 - 3:00 Uhr – Der Vibrationsalarm meines Handys ging in meinem Hüttenschlafsack los. Total müde schalte ich das Handy schnell aus. Die Nacht war grausam gewesen. Ich hatte mir einen Platz direkt an der Treppe des Lagers gesucht, damit ich beim Aufstehen niemanden wecke. Leider musste in der Nacht gefühlt alle zehn Minuten irgendjemand aufs Klo. Das Problem war, dass nicht nur die Treppe furchtbar knarzte, sondern auch gleich die ganze Matratze sich bewegte, wenn jemand die Treppe runter zum Klo ging.

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Alpenüberquerung: Tag 3

23.08.2016 - Und wie schon abends in der Etappenbeschreibung gelesen, ging es am dritten Tag meiner Wanderung erst einmal ewig lang durch das Rißtal bis nach Hinterriß. Wenn man sich direkt, nachdem man Vorderriß verlassen hat links hält und einen steilen Weg zu einem Bauernhof nimmt, hat man die Möglichkeit wenigstens einen Teil der Strecke nicht direkt an der Straße zu laufen. Trotzdem lässt es sich ein gar nicht mal so kurzes Stück entlang der Straße leider nicht vermeiden. Für mich fühlte es sich an wie eine Ewigkeit, bis ich endlich in Hinterriß ankam.

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