November 2016

Winterwunderland am Wendelstein

15.11.2016 - Kurzfristige Absagen für eine gemeinsam geplante Tour sind immer ärgerlich, aber leider auch manchmal unvermeidbar. So stehe ich wieder einmal vor der Entscheidung, ob ich lieber daheim bleibe oder einfach alleine in die Berge fahre. Kurzfristig lässt sich unter der Woche leider niemand so schnell auftreiben.

Kurz entschlossen packe ich meinen Rucksack. Da es in den etwas höheren Lagen Schnee hat, kommt es nicht wirklich in Frage daheim zu bleiben. Außerdem wandern meine Gamaschen und die Schneeteller für die Wanderstöcke in den Rucksack. Man weiß ja nie und besser habe ich sie dabei, als mich später unnötig zu ärgern.

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Alpenüberquerung: Tag 6

26.08.2016 - Als der Wecker meines Handys vibriert, versuche ich möglichst ohne meine Nachbarn zu wecken aus dem Lager zu kommen. So wie jeden Morgen bisher. Der einzige Unterschied ist diesmal, dass der Platz, der mir im Lager zugeteilt ist gefühlt halb so breit ist wie sonst. Eben eine richtige Gipfelhütte, wie der Hüttenwirt uns gestern erklärt hatte. Dafür habe ich echt gut geschlafen. Wir hatten uns so hingelegt, dass immer der Kopf an den Füßen der Nachbarn lag. So hat es mit dem Platz halbwegs gepasst.

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Alpenüberquerung: Tag 5

25.08.2016 - So schön, wie der letzte Tag geendet hat, beginnt dieser auch wieder. Ein Glück, somit lohnt es sich wenigstens, dass ich meinen Wecker zu früh gestellt habe. Irgendwie habe ich wohl vergessen, den Wecker umzustellen, nachdem wir zu dritt beschlossen hatten etwas länger zu schlafen.

Dafür habe ich die kleine Bank vor der Hütte erst einmal für mich alleine. Im Gastraum sind die Hüttenwirtsleute schon geschäftig bei den Vorbereitungen für das Frühstück. Während die aufgehende Sonne die Bergspitzen am Ende des Tals langsam rosa färbt, mache ich mir mein Müsli und genieße die friedliche Atmosphäre.

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Gipfelhopping vom Spitzingsattel nach Bayrischzell

04.11.2016 - Was macht man, wenn man an einem Freitag frei hat und noch dazu bestes Wetter gemeldet ist? Klar - ab in die Berge. Als Tour hatte ich mir eine Wanderung vom Spitzingsattel nach Bayerischzell überlegt. Nicht zuletzt, da das super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von München aus machbar ist. Auf dem Weg wollte ich von Gipfel zu Gipfel und so einiges mitnehmen, was dort auf dem Weg liegt.

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Alpenüberquerung: Tag 4

24.08.2016 - 3:00 Uhr – Der Vibrationsalarm meines Handys ging in meinem Hüttenschlafsack los. Total müde schalte ich das Handy schnell aus. Die Nacht war grausam gewesen. Ich hatte mir einen Platz direkt an der Treppe des Lagers gesucht, damit ich beim Aufstehen niemanden wecke. Leider musste in der Nacht gefühlt alle zehn Minuten irgendjemand aufs Klo. Das Problem war, dass nicht nur die Treppe furchtbar knarzte, sondern auch gleich die ganze Matratze sich bewegte, wenn jemand die Treppe runter zum Klo ging.

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Alpenüberquerung: Tag 3

23.08.2016 - Und wie schon abends in der Etappenbeschreibung gelesen, ging es am dritten Tag meiner Wanderung erst einmal ewig lang durch das Rißtal bis nach Hinterriß. Wenn man sich direkt, nachdem man Vorderriß verlassen hat links hält und einen steilen Weg zu einem Bauernhof nimmt, hat man die Möglichkeit wenigstens einen Teil der Strecke nicht direkt an der Straße zu laufen. Trotzdem lässt es sich ein gar nicht mal so kurzes Stück entlang der Straße leider nicht vermeiden. Für mich fühlte es sich an wie eine Ewigkeit, bis ich endlich in Hinterriß ankam.

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Der erste Schnee am Daniel

09.10.2016 - Anfang Oktober lag die Schneefallgrenze dieses Jahr schon deutlich unter 2000m. Zusammen mit zwei Freunden wollten wir uns die gezuckerten Gipfel nicht entgehen lassen. Da einer von den beiden anderen zu diesem Zeitpunkt kein ordentliches Schuhwerk zur Verfügung hatte musste also eine einfache Tour her. Schnell einigten wir uns auf den Daniel (2340m) von Lermoos aus. Im Sommer hatte mir jemand diese Tour empfohlen und so ging es früh in München am Bahnhof mit der Bahn los.

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